Hi, ich bin Franziska!

Ich bin an der Nordsee aufgewachsen und lebe heute in einem einsam gelegenen Forsthaus mitten im Wald. Als meersüchtige Abenteuerin reise ich so oft wie möglich in meinem alten Land Rover durch ganz Europa. Da, wo die Wellen rauschen, wartet die Inspiration; an abgeschiedenen Stränden kommen mir die besten Ideen. Es begeistert mich, Ideen in die Tat umzusetzen und andere Menschen mit meinen Romanen, Lesungen und Podcasts dazu zu inspirieren, genau das auch selbst zu tun.
In 2007 kauften mein Mann Carsten und ich ein 170 Jahre altes, heruntergekommenes Forsthaus mitten im Wald ohne Wasseranschluss, ohne Heizung und ohne einen einzigen Nachbarn weit und breit. Damals lebten wir in Hamburg. Ich war in der Filmbranche tätig und habe große Premieren für Blockbuster wie »Sex and the City« und »Batman Begins« organisiert. Außerdem haben wir gemeinsam Möbel und Wohnaccessoires entworfen und in unserem eigenen Laden verkauft.
Doch wir sehnten uns nach etwas anderem. Nach Zweisamkeit und Idylle, nach Natur und Autarkie. Dann entdeckten wir ein Haus mitten im Nirgendwo und obwohl alle uns für verrückt erklärten, haben wir auf unsere Intuition gehört, sind unserem Herzen gefolgt und haben die heruntergekommene Bruchbude unterm Blätterdach gekauft.
Eine Entscheidung, die ungeahnte Folgen für meine persönliche Entwicklung haben sollte. Zehn Jahre lang haben wir das Haus in Eigenregie renoviert. Schweiß und Tränen inklusive. Ich lernte, dass ich alles schaffen kann, wenn ich nur dranbleibe und nicht aufgebe.
Durch diese Erfahrung, mit all ihren Hochs und Tiefs, habe ich mir überhaupt erst zugetraut, meinen Kindheitstraum in die Tat umzusetzen und schrieb mein erstes Buch. »Kaffee mit Käuzchen – Unser Traumhaus im Wald« ist ein romanhaft geschriebenes Memoir. Es erzählt unsere außergewöhnliche Lebensgeschichte und von unserem Weg aus der Stadt in den Wald.
Erst gab es nur eine verlassene Ruine mitten im Nirgendwo
Hätte mir bei unserem Hauskauf jemand gesagt, dass mein Kindheitstraum, Bücher zu schreiben, Jahre später einmal in diesem neuen Zuhause wahrwerden würde, hätte ich dieser Person kein Wort geglaubt.
Aber genau so ist es gekommen. Es braucht eben den mutigen ersten, und viele weitere kleine und große Schritte, um die eigenen Träume zu verwirklichen.
Über die Jahre bin ich an den Herausforderungen, die mir auf diesem Weg begegnet sind, gewachsen. Ich habe viel gelernt, es war nicht immer leicht. Einmal war ich kurz davor, meinen Traum von der Autorinnenkarriere an den Nagel zu hängen und nie wieder ein Buch zu schreiben. Aber ich bin dran geblieben und habe nicht aufgegeben.
Heute setzen Carsten und ich unsere vielfältigen Projekte in unserem Waldhaus oder unterwegs in unserem Landy um. Meinen neuen Roman Über der Brandung habe ich geschrieben, während wir vier Monate lang durch Griechenland reisten. Auf wilden ursprünglichen Inseln inmitten der Ägäis verbrachten wir Winter und Frühling und es war die bis dato längste Reise unseres Leben. Danach war ich ein anderer Mensch.
Auf dieser Reise habe ich Abstand gewinnen, meine vielen Learnings der letzten Jahre verinnerlichen und eine alte Version von mir abstreifen können. Das Schreiben von Über der Brandung hat mir sehr dabei geholfen. Es hat alte Wunden, die nicht nur mich persönlich, sondern auch viele andere Frauen betreffen, geheilt und mich grundlegend verändert. Das Schreiben von Über der Brandung war ein lebensveränderndes Abenteuer für mich. Es ist ein feministisches, ein positives, kraftvolles und liebevolles Buch, das viel von mir selbst in sich trägt. Es ist ein Roman voller Optimismus, Aufbruch, Freiheit und Meer und ich bin so froh, dass ich es geschrieben habe.


Jeden Morgen wenn ich aufwache, freue ich mich auf den Tag. Das war nicht immer so. Mein Leben sieht heute so aus, wie es aussieht, weil ich mir erlaubt habe, meine Visionen für mich in diesem Leben zu formulieren, weil ich an mir selbst und diesen Visionen gearbeitet habe, weil ich immer noch jeden Tag daran arbeite und weil ich manchmal sehr mutig war, obwohl ich eigentlich schreckliche Angst hatte.
Ich habe mein Mind-Set geändert, habe mich Herausforderungen gestellt, habe gelernt, Grenzen zu setzen. Mittlerweile habe ich verstanden, dass nur ich selbst am besten weiß, was richtig und gut für mich ist. Wenn wir es schaffen, unsere negativen Glaubenssätze aufzulösen, wenn wir auf unsere Intuition hören, uns selbst vertrauen, wenn wir authentisch sind, unsere Ziele nicht aus den Augen verlieren, können wir unser volles Potential ausschöpfen, unsere Träume leben und damit auch andere Menschen erfreuen und die Welt ein großes Stück besser machen. Da bin ich mir heute ganz sicher!
Ich bin schon sehr gespannt, was Carsten und ich in der Zukunft noch alles auf die Beine stellen, welche Länder wir bereisen und welche Menschen wir dabei kennenlernen werden.
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